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Verantwortliches Handeln ist ein zentraler Faktor für Unternehmenserfolg. Unternehmen agieren bei ihren wirtschaftlichen Aktivitäten immer eingebettet in ihr gesellschaftliches Umfeld. Unternehmergeist und soziales Bewusstsein sind dadurch stark miteinander verbunden – und das verstärkt in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Die ARAG ist ein Familienunternehmen. Dadurch besitzt die Verbindung von unternehmerischer und gesellschaftlicher Verantwortung bei uns einen besonders hohen Stellenwert. Durch unsere Unabhängigkeit als Familienunternehmen gewinnt die Übernahme von Verantwortung noch zusätzlich an Gewicht: Unsere Unabhängigkeit verpflichtet uns, sie auch verantwortungsvoll einzusetzen.

Unser verantwortungsvoller Umgang mit unseren Kunden und Geschäftspartnern sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und deren Familien basiert auf einem langfristigen und damit nachhaltigen Handeln. Die ARAG positioniert sich als der international erfolgreiche, innovative Qualitätsversicherer – unabhängig und in Familienbesitz. Aus diesem Grundverständnis heraus nehmen wir auch unsere gesellschaftliche Verantwortung sehr ernst.

Heinrich Faßbender verfolgte mit der Gründung der ARAG vor mehr als 80 Jahren ein klares Ziel: Allen Bürgern sollte eine Chancengleichheit vor dem Recht ermöglicht werden. Diese Idee ist für uns unverändert gültig und zeitgemäß – und sie verankert ein hohes Maß an gesellschaftlicher Verantwortung direkt in unserem Geschäftsmodell.

Mit dem Schlagwort "Corporate Responsibility" verbinden wir heute die nachhaltige Führung unseres Geschäftes auf verschiedenen Ebenen: Wir wollen dem Kunden und Verbraucher mit unseren Produkten und Services einen höchstmöglichen Nutzen zukommen lassen. Darüber hinaus nehmen wir aber auch Verantwortung wahr und unterstützen und fördern entsprechend passende Projekte. Unsere Grundsätze zur Unternehmensführung (Corporate Governance) bilden über fest verankerte Selbstverpflichtungen den Rahmen für ein gesellschaftskonformes Handeln.

Konfliktmanagement an Schulen

Ob auf dem Schulweg, im Klassenraum oder im weltweiten Netz: Wo viele Jugendliche aufeinandertreffen, gibt es auch Konflikte. Doch wenn mobben oder „dissen“ an der Tagesordnung stehen, leidet nicht nur das Opfer, sondern auch das Klassenklima. Wie und womit begegnet man solchen Situationen am besten? Wann fängt Mobbing an? Wie lassen sich solche Strukturen durchbrechen und frühzeitig erkennen? Genau hier setzt das innovative Förderprojekt „Konfliktmanagement an Schulen“ an, welches die ARAG mit der Unterstützung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW initiiert hat.

Mediation an Schulen

Mediation bei ARAG

Rund um das Thema Konfliktlösung ist die ARAG ein idealer Partner für die Schulen: In unserem Versicherungsalltag ist die Konfliktlösung tägliche Praxis. Der Gang vor den Richter ist dabei nicht immer der zwingend richtige Schritt. Mehr und mehr etablieren sich präventive Konfliktlösungsformen, wie etwa die Mediation. Die Streitschlichtung über einen zwischen den Parteien vermittelnden Mediator ist nicht nur hierzulande seit vielen Jahren fester Bestandteil unserer Rechtsschutz-Produkte. Auch in den internationalen ARAG Gesellschaften und Niederlassungen gewinnt sie zunehmend an Bedeutung.

Bis zu 30 Schulen jährlich

Einen fairen Umgang miteinander fördern, wirksame Mechanismen zur Konfliktlösung etablieren, Gewalt vorbeugen: Diese drei Ziele stehen für das im März 2014 gestartete Pilotprojekt. Davon profitieren Schüler, Lehrkräfte und Eltern an derzeit 21 allgemeinbildenden Schulen und Berufskollegs in verschiedenen Schulbezirken in Nordrhein-Westfalen.

Bis 2017 wird das Projekt an bis zu 30 weiteren Schulen jährlich durchgeführt. Im Fokus steht die Einführung flächendeckender Qualitätsstandards von Konfliktmanagement-Strukturen, Präventions- und Interventionsmaßnahmen. Lehrkräfte, Eltern, Fachkräfte für Schulsozialarbeit sowie Schulpsychologen werden als Mediatoren und von ihnen später SchülerInnen als Konfliktlotsen ausgebildet. Das Projekt wurde unter dem Namen „ARAG Mediators“ von der Clinton Global Initiative (CGI) als „Commitment to Action“ zertifiziert.

Wir fördern Studien zu Cyberlife und Cybermobbing

Als Familienunternehmen liegen uns gesellschaftliche Themen nahe. Ein zentrales Themenfeld ist das Internet. Es verändert und beeinflusst weltweit das Leben der Menschen – und in starkem Maße auch das unserer Kinder und Jugendlichen. Das Surfen im World Wide Web steigert die Lebensqualität enorm. Es birgt aber auch Gefahren. Um diesen vorzubeugen, ist eine geeignete Prävention wichtig. Bei der ARAG wissen wir aus unserem täglichen Geschäft wie wichtig Prävention ist.

Wir sehen daher Ansätze in der nachhaltigen Förderung von Medienkompetenz, der Information und Aufklärung sowie der Sensibilisierung für Mobbing-Folgen. Deshalb haben wir drei Studien unterstützt, die sich mit Cybermobbing und den Folgen beschäftigen.

Bei der Studie „Cyberlife“ wurden rund 10.000 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern zu Cybermobbing und Gewalt im Netz befragt. Dass Mobbing und Cybermobbing nicht ausschließlich ein Thema bei Kindern und Jugendlichen ist, zeigte die Studie "Mobbing und Cybermobbing bei Erwachsenen".

Mit „ARAG Digital Risks Survey“ wurde noch klarer, dass Cybermobbing „eine tickende Zeitbombe im Internet“ ist. Diese erste länderübergreifende Trendstudie der international führenden Wissenschaftler aus Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Spanien und den USA stellt fest: Die Opfer werden immer jünger, die Schulen stehen unter wachsendem Druck und auch die Arbeitswelt ist massiv betroffen.

Programmpartner und Förderer der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS)

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) ist eine gemeinnützige Bildungsstiftung. Seit ihrer Gründung im Jahre 1994 setzt sie sich dafür ein, dass junge Menschen gute Bedingungen zum Aufwachsen und Lernen erhalten. Jedes Kind in Deutschland soll seine individuellen Stärken entfalten und sein Leben eigenverantwortlich in die Hände nehmen können. Die ARAG unterstützt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung in enger Zusammenarbeit dabei, Kinder und Jugendliche für die Herausforderungen und Chancen des Cyberlife zu sensibilisieren. Auch hier steht die Förderung der Präventionsarbeit im Vordergrund.

Chancengleichheit im Cyberlife

Wir setzen uns für die Chancengleichheit im Cyberlife ein - denn das Netz ist kein Rechte-freier Raum und vor allem Kinder und Jugendliche brauchen hier mehr Schutz. In gemeinsamen Projekten mit der DKJS, wie beispielsweise Workshops oder der Einbindung von Experten, wollen wir Kinder und Jugendliche darin stärken, ihr Leben couragiert in die Hände zu nehmen und die Gesellschaft mitzugestalten.

Förderprojekt „ZEIT für die Schule“

Mit dem Projekt „ZEIT für die Schule“, dem bundesweit größten Schulprojekt einer deutschen Zeitung, fördert die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ die Lesekompetenz und führt Schüler ab der 9. Klasse an das Medium Zeitung heran.

Wir fördern im Rahmen des Projektes die Veröffentlichung von kostenfreien Arbeitsblättern für Lehrer der Sekundarstufen I und II, die Lieferung kostenfreier Exemplare von „DIE ZEIT“ nebst der Sonderausgabe „Medienkunde“ sowie "Abitur, und was dann?" für Schulklassen sowie die Erstellung von Lehrer-Newslettern.