Gemeinsam für Kinderrechte

ARAG und UNICEF setzen sich für Kinderrechte ein.

Langfristig angelegte Partnerschaft unterstützt das Kinderrechteschulen Programm von UNICEF zur Verwirklichung der Kinderrechte und Stärkung der Demokratie.

ARAG Unterstuetzt Unicef Logo

ARAG und UNICEF starten Partnerschaft

Jedes Kind hat das Recht auf eine inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung. Doch auch in Deutschland gibt es diesbezüglich Defizite: Nicht alle Kinder werden angemessen gefördert und beteiligt. Benachteiligte Kinder werden vielfach abgehängt und haben weniger Möglichkeiten, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Die Partnerschaft zwischen ARAG und UNICEF fördert das Kinderrechteschulen Programm, damit möglichst viele Kinder in Deutschland ihre Rechte kennen und auch verstehen. Mit dem Programm unterstützt UNICEF Deutschland Bildungsministerien und Schulen dabei, ihre pädagogische Praxis an der UN-Kinderrechtskonvention auszurichten. Ziel ist es, die Kinderrechte nachhaltig und systematisch an Schulen zu verankern und das Wissen über Kinderrechte und ihre Verwirklichung zum Teil des Unterrichts- und Schulentwicklungsprozesses zu machen.

In einer Kinderrechteschule werden die Kinderrechte in der Schulgemeinschaft gelernt, respektiert, geschützt und gelebt – von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen. So entwickeln Schulen etwa Beteiligungsformate mit und für Kinder wie Schülerparlament, Kinderrat und Zukunftswerkstatt, erarbeiten Anti-Diskriminierungskonzepte und führen Beschwerdeformate für Streit, Gewalt und Mobbing ein. Kinder erleben dadurch ihre Kinderrechteschule als einen Lernort, in dem ihre Meinungen ernst genommen und ihre Talente gefördert werden. Sie lernen respektvoll miteinander umzugehen und Verantwortung zu übernehmen, für sich und andere.

Wir haben eine langfristige Partnerschaft geschlossen, um das Kinderrechteschulen Programm von UNICEF zu fördern, das sich der Verwirklichung von Kinderrechten und der Stärkung demokratischer Werte widmet. Als weltweit führender Rechtschutzversicherer ist es für uns auch ein Anliegen, Kinderrechte zu stärken. Wir folgen damit unserer Gründungsidee, möglichst vielen Menschen einen einfachen Zugang zum Recht zu ermöglichen – das gilt natürlich auch für Kinder.
​​

Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung

Das UNICEF Kinderrechteschulen Programm

Kinderrechte werden nicht nur als Unterrichtsthema behandelt, sondern zum Kern des Schulalltags.

Eine erwachsene Person sitzt an einem Tisch mit zwei Kindern und betrachtet gemeinsam mit ihnen aufgeschlagene Schulbücher in einem Klassenraum. Im Hintergrund sind Lernmaterialien an der Wand zu sehen.

Mehr als ein Projekt

Das 2021 gestartete UNICEF-Programm zielt darauf ab, die UN-Kinderrechtskonvention bundesweit an Schulen zu verankern. Grundlage ist Artikel 28 der UN-Kinderrechtskonvention – das Recht jedes Kindes auf Bildung. Daraus ergibt sich ein ganzheitlicher Schulentwicklungsprozess, den das Programm fördert.

Schulen werden dabei innerhalb von zwei Jahren zu zertifizierten Kinderrechteschulen. In dieser Zeit werden Lehrkräfte gezielt geschult, um eine kinderrechtsorientierte Haltung einzunehmen. Es geht darum, nachhaltige Strukturen zu schaffen - von digitalen Lerneinheiten bis hin zur Prozessbegleitung vor Ort.

Weitere Informationen zum Programm

Warum engagiert sich die ARAG?

Als weltweit führender Rechtsschutzanbieter steht die ARAG Seit 90 Jahren für den einfachen Zugang zum Recht. Es ist daher auch unser Anliegen, Kinderrechte und faire Bildungschancen zu fördern. Kinder, die früh lernen, dass sie Rechte haben, werden sich später auch dafür einsetzen. Das stärkt Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Die Partnerschaft mit UNICEF Deutschland bringt dieses Engagement zum Ausdruck. Das Programm setzt dort an, wo die Zukunft unserer Gesellschaft geformt wird: in der Schule.

Selbstwirksamkeit

In Schülerparlamenten lernen Kinder früh, dass ihre Stimme zählt und sie Gemeinschaft mitgestalten können.

Mehrere Kinder sitzen nebeneinander in einem Klassenraum. Ein Kind hebt die Hand, ein anderes hält ein Klemmbrett, während die übrigen Kinder Unterlagen oder Hefte betrachten. Im Hintergrund sind Lernmaterialien an der Wand zu sehen.

Gewaltprävention

Gemeinsam werden Konzepte gegen Diskriminierung und Mobbing entwickelt, damit Schule ein sicherer Ort für alle bleibt.

Mehrere Kinder sitzen um einen Tisch und betrachten gemeinsam ein farbiges Informationsblatt mit der Überschrift „Kinderrechte“. Einige zeigen mit den Fingern auf einzelne Bereiche des Blatts.

Demokratieverständnis

Wer von klein auf erfährt, wie faire Konfliktlösung funktioniert, trägt später zu einer starken, demokratischen Gesellschaft bei.

Ein Kind hält mehrere Karten mit Zahlen und Symbolen in den Händen, während im Hintergrund weitere Kinder an einem Tisch sitzen und mit Materialien arbeiten.

Einblick in eine Kinderrechteschule

Bereits über 27.500 Kinder und Jugendliche lernen heute an 117 Kinderrechteschulen in vier Bundesländern, ihre Rechte zu kennen und zu leben.
Unterstützt werden sie dabei von mehr als 3.400 engagierten Lehr- und Fachkräften, die Kinderrechte fest im Schulalltag verankern.

UNICEF bevorzugt keine Unternehmen, Marken, Produkte oder Dienstleistungen.

Starke Kinder, starke Zukunft

"Wir sind stolz darauf, dazu beitragen zu können, dass Kinderrechte fester Bestandteil des Bildungssystems werden. "

Kathrin Köhler

Chief Sustainability Officer, ARAG SE

"Früher haben die Erwachsenen alles für uns entschieden. Jetzt reden wir mit, und das fühlt sich richtig gut an! "

Niklas

Schüler der 4. Klasse

"Je mehr Schulen die Kinderrechte in ihren Alltag integrieren, desto mehr Kinder können zu selbstbestimmten, demokratisch engagierten Erwachsenen heranwachsen. Deshalb sind wir dankbar, dass uns die ARAG als Partner zur Seite steht."

Kirsten Leyendecker

Koordination Kinderrechteschulen, Stabsstelle Advocacy & Politik, UNICEF Deutschland