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Hocheffizient und einzigartig

124,88 Meter hoch, mit einer doppelten gläsernen Außenhülle – bis dato hatte es noch niemand gewagt, ein Hochhaus mit einer solchen Fassade zu bauen. Was in den 1990er Jahren als mutige Idee begann, wurde im Februar 2001 im Düsseldorfer Stadtteil Mörsenbroich bezogen. Erbaut von Lord Norman Foster und den Düsseldorfer Architekten "RKW Rhode Kellermann Wawrowsky Architektur + Städtebau" prägt der ARAG Tower seitdem als höchstes Bürogebäude Düsseldorfs die Skyline im Norden der Landeshauptstadt. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit der außergewöhnlichen ARAG Konzernzentrale!

Gebaut für die Zukunft

Seiner Zeit voraus war der Tower als eines der modernsten Bürohochhäuser Europas nicht nur vor zehn Jahren. Hohe Zielvorgaben zur Energieeinsparung und einer Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes wurden beim Tower-Bau konsequent umgesetzt – und stehen nach wie vor im Fokus. Ein Beispiel: So werden ausschließlich hocheffiziente, modernste Maschinen oder Pumpen im Bereich der Haustechnik nachgerüstet.

Arbeiten auf über sechs Fußballfeldern

Über sechs Fußballfelder groß ist die Bruttogrundfläche der Konzernzentrale. Sie beträgt auf 32 oberirdischen Etagen, zwei Untergeschossen sowie Tiefgarage insgesamt 45.543 Quadratmeter. Die Grundstücksfläche des Towers am ARAG Platz 1 misst rund 20.000 Quadratmeter – davon sind rund 13.500 Rasenfläche.

Ausgezeichnete Energie-Effizienz

Unter Strom steht das ARAG Hochhaus in besonders sparsamer Weise. Es hat eine sehr hohe Gesamtenergieeffizienz. Das dokumentiert der bereits schon im Jahr 2007 für das Gebäude vergebene Energieausweis: Der Primärenergiebedarf liegt knapp ein Drittel unter dem Anforderungswert der Energieeinsparverordnung (EnEV) für Neubauten.

Steiler Aufstieg

620 Stufen sind vom Erdgeschoss des Towers bis zur 32. Dachetage zu erklimmen. Eine gute Trainingsmöglichkeit auch für das Spezialeinsatzkommando (SEK) der Düsseldorfer Polizei, das hier bereits zwei Mal den Treppenlauf übte. In nur knapp sieben Minuten war zuletzt der Schnellste von ihnen in voller Montur oben. Wer’s bequemer mag, kann einen der sechs Personenaufzüge nehmen. Sie fassen jeweils rund 13 Personen und legen vier Meter pro Sekunde zurück. Zudem gibt es zwei Lastenaufzüge.

Notstrom für den Fall der Fälle

7000 Liter Diesel fasst der Tank im Keller, der das imposante Notstromaggregat auf der 30. Etage der Konzernzentrale versorgt. Ein zusätzlicher Tank auf dem Dach des Towers enthält 700 Liter und sorgt ebenso für den Fall eines Stromausfalls vor.

Filmreifer Auftritt

Wie im Film fühlten sich ARAG Mitarbeiter, als eine 40-köpfige Crew Szenen des Kinostreifens „Ein Freund von mir“ im Tower drehte. Die Konzernzentrale als außergewöhnliche Kulisse: Der Film mit hochkarätigen Schauspielern wie Daniel Brühl und Jürgen Vogel, der 2006 in die Kinos kam, blieb die einzige Ausnahme – trotz weiterer Anfragen. Filmreif seilen sich gelegentlich die Höhenretter der Düsseldorfer Feuerwehr bei Rettungsübungen an der Towerfassade ab.

Großer Fensterputz

Für glasklare Verhältnisse und gute Ein- und Ausblicke sorgen die rund 5200 Scheiben der Doppelfassade. Sie alle gilt es, von innen und außen zu reinigen. Allein mit der Außenfassade sind zwei Mal pro Jahr zwei schwindelfreie Fensterputzer, die in einem Fahrkorb an der Fassade abgeseilt werden, einige Wochen beschäftigt.

Gut fürs Klima

Prima Klima herrscht nicht nur in den vier Gartengeschossen, sondern in allen Büroetagen. Auf eine Klimaanlage wurde – unter anderem auch auf Wunsch der Belegschaft – bewusst verzichtet. Im Tower lassen sich dafür, dank der Doppelglas-Fassade Fenster zum Be- und Entlüften öffnen. Zudem sorgen Kühldecken und die raumlufttechnische Anlage für die richtige Temperierung der Büros.

In guten Händen

Für reibungslose Abläufe von der Gebäudetechnik bis zur Reinigung sorgt im Tower die Abteilung Facility Management. Dazu zählen vier eigene Haustechniker, die in Sachen Strom, Licht und Heizung stets am Puls der Zeit sind. Sie haben nicht nur die insgesamt fünf dezentralen Technikbereiche des Gebäudes im Blick. Zu warten sind beispielsweise auch rund 15.000 Lampen, die alle mit energieeffizienten Leuchtmitteln bestückt sind.