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ARAG Konzern trotzt COVID-19-Krise mit deutlichem Wachstum
  • ARAG Konzern erzielt im Geschäftsjahr 2020 ein deutliches Beitragsplus von 4,8 Prozent
  • Deutsches Geschäft wächst um 6,1 Prozent
  • Mehr als 80.000 Neukunden allein im Rechtsschutzgeschäft in Deutschland
  • Kundenzuwachs unterstreicht Wichtigkeit von Rechtsschutz für Verbraucher in Krisenzeiten
  • Internationales Geschäft lieferte 3,1 Prozent mehr Einnahmen
  • Versicherungstechnisches Ergebnis erreicht mit 112,0 Millionen € Bestmarke
  • Online-Geschäft wichtiger Wachstumstreiber mit 8 Prozent mehr Neukunden

„Rechtsschutz ist ein Krisenprodukt. Die Kennzahlen zeigen: Wir liefern für unsere Kunden echte Mehrwerte und haben unser Geschäft im Griff. Die ARAG gewinnt signifikant neue Kunden hinzu und betreibt zugleich das operative Geschäft mit wachsender Profitabilität“, erläuterte Dr. Renko Dirksen, Vorstandssprecher der ARAG SE bei der Bilanzvorlage des ARAG Konzerns. Der ARAG Konzern steigerte in 2020 seine Bruttobeitragseinnahmen um 4,8 Prozent von 1,76 Milliarden € auf 1,85 Milliarden €. Inklusive der Umsätze der Dienstleistungsgesellschaften erzielte der Konzern eine Gesamtleistung von 1,87 Milliarden €. Das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich noch einmal deutlich um 13,8 Prozent und erreichte mit 112,0 Millionen € eine neue Rekordmarke. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit lag bei 83,2 Millionen €.

Trotz der Pandemiekrise wuchs der ARAG Konzern im Jahr 2020 in Deutschland deutlich. Hier stiegen die Beitragseinnahmen um 6,1 Prozent und lagen über dem Marktdurchschnitt. Das Wachstum im internationalen Geschäft fiel mit 3,1 Prozent eher moderat aus. Dies lag am naturgemäß starken Rückgang im anlassbezogenen Reiseschutzbriefgeschäft. Das internationale Rechtsschutzgeschäft legte hingegen mit einem Beitragsplus von 6,8 Prozent weiter zu. Ende 2020 hatte der ARAG Konzern insgesamt 10,5 Millionen Policen in seinem Bestand. Die Combined Ratio des Konzerns verbesserte sich weiter auf 87,6 Prozent nach 88,7 Prozent in 2019. Die Schadenaufwendungen lagen mit 935,6 Millionen € auf Vorjahresniveau. Durch das starke Beitragswachstum reduzierte sich die Konzern-Schadenquote damit deutlich von 53,5 Prozent auf 50,9 Prozent. Die Kostenquote erhöhte sich durch die dynamische Wachstumsentwicklung von 35,3 Prozent auf 36,7 Prozent. Das Kapitalanlageergebnis bewegte sich mit 78,5 Millionen € wieder auf dem Normalniveau der Vorjahre, nachdem der Wert aus 2019 aufgrund der sehr günstigen Marktentwicklung sowie Sondereffekten doppelt so hoch ausgefallen war. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag erwartungsgemäß mit 83,2 Millionen € klar unter dem durch Sondereffekte geprägten hohen Vorjahreswert von 119,9 Millionen €. Das Eigenkapital stieg leicht auf 574,2 Millionen € (Vorjahr: 558,1 Millionen €).

 

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