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ARAG Fachschultag 2016

Interkulturelles Konfliktmanagement & Mediation

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Workshop 1: "Sekundäre Gewaltprävention am Beispiel des Tat-Folgen-Ausgleichs (TfA) an Schulen"

Vorstellung des Tat-Folgen-Ausgleichs und der Jugendberatungsstelle der AWO Düsseldorf. Ideen zur organisatorischen Umsetzung in den Schulalltag. Anschließende Auswertung: Was nehme ich mit? Wer und was hilft mir bei der Umsetzung?

Moderatoren

  • Wolfgang Stoppel, Jugendberatungsstelle (JUB) AWO Düsseldorf

Dipl.-Pädagoge, Sozialmanager (Jugendberatung und systemische therapeutische Hilfen; TfA- und Mediationsausbildung; Begleiteter Umgang; Projektarbeit)

  • Andrea Madlener, Caritasverband Düsseldorf e.V.

seit 2007 Schulsozialarbeiterin des Caritasverbandes Düsseldorf an der Fritz-Henkel-Schule, einer Hauptschule in Düsseldorf. Studium der Dipl.-Pädagogik an der Universität Köln (abgeschlossen 1996), Fortbildung zur syst. Familientherapeutin, Berufserfahrung in der stationären Jugendhilfe und in der Beratungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien. Ausbildungsmodul „Mediation“ bei Thomas Grüner und langjährige Zusammenarbeit mit Herrn Stoppel im Projekt „Tatfolgenausgleich“

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Workshop 2: "Interkulturelles Konfliktmanagement - Vielfalt gestalten"

An unseren Schulen lernen und arbeiten Menschen unterschiedlicher Biografien, Kulturen, Religionen und mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen zusammen. Das heißt, jeder hat sein ganz spezifisches kulturelles Gepäck und seine unbewusste oder bewusste Werte-Mischung dabei. Das alltägliche Erleben dieser Vielfalt stellt eine wichtige Bereicherung dar und schafft Raum für positive Erfahrungen des Zusammenlebens. Gleichzeitig lassen sich auch an Schulen Konflikte nicht immer vermeiden. Das ist eine Herausforderung, für die es Haltung, Methode und Kreativität zu entwickeln gilt. Vorgestellt werden Programme und Projekte zum sozialen & emotionalen Lernen, die zu einer konstruktiven und gewaltfreien Konfliktlösung befähigen.

Moderatorinnen
  • Christel Müller Spandick, Landespräventionsstelle gegen Gewalt und Cybergewalt an Schulen in NRW

Lehrerin, Beratung, Professionalisierung und die Bereitstellung von Konzepten zur Prävention von Gewalt und Cybergewalt in Schulen NRW

  • Ute Stratmann, Zentrum für Schulpsychologie Düsseldorf

Dipl. Sozialarbeiterin, Mediatorin, Coolnesstrainerin®, Beratung, Professionalisierung und Implementierung von Konzepten der Gewaltprävention in Düsseldorfer Schulen

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Workshop 3: "Gewaltfreie Kommunikation"

Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg ist eine Kommunikations- und Konfliktlösungsmethode, die das Ziel verfolgt, eine wertschätzende Beziehung zum Gegenüber aufzubauen und mehr Kooperation und Vertrauen im Miteinander zu ermöglichen. Die GfK hat zur Absicht, die Anliegen aller am Konflikt Beteiligten aufzuspüren, zu berücksichtigen und somit eine positive Bearbeitung von Konflikten zu zulassen. Die Methode der „vier Schritte“ unterscheidet zwischen Beobachtungen und Bewertungen, Gefühlen und Gedanken, Bedürfnissen und Strategien zur Bedürfniserfüllung sowie Bitten und Forderungen. In diesem Workshop werden die theoretischen Grundlagen der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Marshall B. Rosenberg vermittelt und mit praktischen Übungen abgerundet.

Moderatorinnen
  • Astrid Born, Schulpsychologische Beratungsstelle der Stadt Duisburg

Diplom-Psychologin, Systemische Beraterin und Therapeutin, Mediatorin i.A.
Tätigkeit in der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Duisburg: Beratung und Supervision sowie Fortbildung von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften in Schule, Beratung von Familien, Prozessbegleitung in der Schul- und Teamentwicklung, Krisenintervention. Langjährige berufliche Erfahrungen in der Kinder- und Jugendhilfe, in der Erwachsenenbildung sowie als Dozentin.

  • Karla Dicks, Schulpsychologische Beratungsstelle der Stadt Duisburg

Diplom-Psychologin, Systemische Beraterin, Systemische Supervisorin und Organisationsberaterin, Mediatorin, Systemische Therapeutin i.A..Tätigkeit in der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Duisburg: Beratung und Supervision sowie Fortbildung von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften in Schule, Beratung von Familien, Prozessbegleitung in der Schul- und Teamentwicklung, Krisenintervention.
Freiberuflich tätig als Supervisorin sowie in der Fort- und Weiterbildung mit Schwerpunkten im Bereich der sozialen Arbeit. Langjährige berufliche Erfahrungen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe; Tätigkeiten in der Arbeitsförderung und Erwachsenenbildung.

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Workshop 4: "Herausforderung neu zugewanderte Schüler"

Die Schulen in NRW stehen aktuell vor der Herausforderung, eine wachsende Anzahl von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen ins Schulsystem zu integrieren und sie zu stabilisieren. In diesem Workshop wollen wir für besondere Belastungen von geflüchteten Kindern und Jugendlichen sensibilisieren sowie praxisbezogene Anregungen zu deren sozialer Integration und psychischer Stabilisierung vermitteln. Zudem befassen wir uns mit der Psychotraumatologie von Flucht- und Gewalterfahrungen und geben Handlungsanregungen für den Umgang mit traumatisierten jungen Menschen im Unterricht.

Moderatoren

  • Birte Hagenhoff, Zentrum für Schulpsychologie Düsseldorf

Birte Hagenhoff ist Psychologin (M.A.), Psychologische Psychotherapeutin und EMDR- und Psychotraumatherapeutin. Sie arbeitet im Zentrum für Schulpsychologie Düsseldorf, wo sie sowohl auf der systemischen Ebene Schulen beim Krisenmanagement nach krisenhaften und potentiell traumatisierenden Ereignissen im Umfeld Schule berät und unterstützt, als auch Betroffene und deren Familien bei individuellen (meist psychischen) Krisen, die sich auf die Schule auswirken. Seit einigen Jahren ist sie zu diesen Themen auch in der Fortbildung von pädagogischen Fachkräften und anderen Schulpsychologen tätig.

  • Dr. Christian Issmer, Zentrum für Schulpsychologie Düsseldorf

Dr. Christian Issmer ist Diplom-Psychologe und arbeitet im Zentrum für Schulpsychologie Düsseldorf. Während seiner Promotionszeit an der Philipps-Universität Marburg hat er sich mit gesellschaftlichen Stereotypen, der Reduktion von Vorurteilen und dem Kontakt zwischen sozialen Gruppen beschäftigt. In seiner derzeitigen Arbeit befasst er sich besonders mit der Integration und Stabilisierung von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen in der Schule. Diesem Thema widmet er sich in Vorträgen, Fachartikeln sowie der Fortbildung von Lehrkräften.

Workshop 5: "Alltagskonflikte, Mobbing oder schon Rassismus?"

Wo fängt was an? Die Grenzen scheinen manchmal fließend, vor allem, wenn etwas als „Spaß“ weggelacht wird. In diesem Workshop wird thematisiert, wo die Unterschiede liegen, ab wann wir von Rassismus sprechen, wo er sich im Alltag versteckt und welche Aufgabe Pädagogen/-innen dabei zufällt. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie diese Themen mit Schüler/-innen kreativ erarbeitet werden können und welche Handlungsmöglichkeiten es gibt.

Moderatorin

  • Miriam Nadimi Amin, Diversity- und Konfliktcoach/Mediatorin

Die Referentin studierte Pädagogik mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung in Leipzig und hat eine Zusatzausbildung als Mediatorin/ Konfliktcoach. Sie war mehrere Jahre im Ausland als Dozentin tätig, bildete Erzieher/-innen fort und leitete Trainings zur Förderung sozialer Kompetenzen für Kinder und Jugendliche. Seit einigen Jahren bietet sie nun Fortbildungen zu Antidiskriminierungspädagogik und zum Umgang mit Vielfalt an. Im Rahmen des Programmes „Willkommenskitas“ begleitet sie dabei auch pädagogische Teams. Mit Schulklassen führt sie regelmäßig Workshops gegen Ausgrenzung und Mobbing durch und erarbeitet mit ihnen konstruktive Konfliktbewältigungs- und Deeskalations-strategien. Sie lebt in Leipzig und ist Mutter von vier Kindern.

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Workshop 6: "Interkulturelle Sensibilisierung als Schlüssel in der Arbeit mit jungen Geflüchteten"

Rund ein Drittel aller nach Deutschland einreisenden Menschen mit Fluchtgeschichte sind laut UNICEF noch Kinder. Damit ihre Wege von nun an leichter werden, unterstützt das gemeinsame Programm „Willkommen bei Freunden –Bündnisse für junge Flüchtlinge“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend engagierte Akteure in den Kommunen bei der Integration junger Geflüchteter. Im Rahmen des Workshops soll ausgehend von den ersten Erfahrungen im Programm mittels Informationen und Übungen ein allgemeiner Einstieg in die Themen Flucht & Asyl (mit Fokus auf Kinder und Jugendliche) sowie der interkulturellen Sensibilisierung als Schlüssel in der Arbeit mit jungen Geflüchteten ermöglicht werden. Daran anknüpfend werden weiterführende Materialien und Unterstützungsmöglichkeiten vorgestellt.

Moderatorin

  • Kathrin Hanke, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung Regionalstelle NRW Köln

Kathrin Hanke, regionale Programmleiterin von „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, seit 2015 verantwortlich für die Umsetzung des Programms „Willkommen bei Freunden“ in Nordrhein-Westfalen, zuvor tätig in den Bereichen Integration, Sprachbildung und Frühe Bildung.
Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) setzt sich deutschlandweit für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen ein. Für dieses Ziel bringt die DKJS Akteure aus Staat, Wirtschaft, Praxis und Zivilgesellschaft zusammen und entwickelt mit ihnen praktische Antworten auf aktuelle Herausforderungen im Bildungssystem.

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Workshop 7: "Interkulturelles Konfliktmanagement-am Beispiel einer Schule aus Berlin-Neukölln"

Am Beispiel einer Schule aus Berlin-Neukölln wird im Workshop vorgestellt, wie interkulturelles Konfliktmanagement gelingen kann. Denn: Interkulturelle Konflikte sind kraftraubend. Doch was genau ist anders und wie können nachhaltige Strukturen etabliert werden, die interkulturelle Aspekte berücksichtigen? Aus der Praxis werden hierfür umsetzbare Antworten gegeben.

Moderatorin

  • Doris Wietfeldt, Mediatorin und Ausbilder BM, Trainerin für Interkulturelle Kompetenz

Mediatorin und Ausbilderin BM®, Trainerin für Interkulturelle Kompetenz, Change Managerin

Workshop 8: "Zuflucht in Deutschland. Eine Einführung in die Geschickte von Flucht und Asyl seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges bis zur Gegenwart"

Moderator

  • Dr. Patrice G. Poutrus, Geschichts- und Sozialwissenschaftler, Mitglied DFG-Netzwerk Grundlagen der Flüchtlingsforschung

Studium der Geschichts- und Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin, Promotion an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt an der Oder, Mitglied der DFG-Netzwerkes Grundlagen der Flüchtlingsforschung

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Workshop 9: "Interkulturelle Sensibilisierng zur Vorbeugung von Konflikten"

Gerade im Schulkontext spielt die Interkulturelle Kompetenz eine wichtige Rolle und kann z.B. im Klassenzimmer durch das Miteinander von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Herkunft und Prägung durch den gezielten Einsatz von Übungen gefördert werden.
Durch Verständnis- und Hierarchieunterschiede entstehen oft interkulturelle Konfliktsituationen, die entweder zwischen Schülerinnen/Schülern und Lehrkräften, zwischen Schülerinnen/Schülern untereinander oder auch zwischen Lehrkräften und Eltern stattfinden.
In diesem Workshop reflektieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch praktische Übungen ihre kulturelle Prägung, setzen sich mit kulturellen Orientierungen auseinander und vergleichen Wertepräferenzen. Dadurch können Spannungsfelder im interkulturellen Kontext erkannt und thematisiert werden. Es werden exemplarisch Methoden vorgestellt, wie dies im Schulalltag zur gelingenden Kommunikation beitragen kann.

Moderatoren

  • Dr. Angela Müller-Mbwilo, Kommunalstelle für Integration und Bildung der Landeshauptstadt Düsseldorf (KIB)

Sonderschullehrerin, seit fünf Jahren mit halber Stelle an die KIB abgeordnet, Zusatzqualifikation zur Beraterin für interkulturelle Unterrichts- und Schulentwicklung

  • Taner Atabek, Kommunalstelle für Integration und Bildung der Landeshauptstadt Düsseldorf (KIB)

HSU-Lehrer , seit mehr als zehn Jahren mit voller Stelle an die KIB abgeordnet, Zusatzqualifikation zum Berater für interkulturelle Unterrichts- und Schulentwicklung

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Workshop 10: "Interkulturelle Kompetenzen-Schlüsselqualifikationen in heterogenen Lerngruppen"

Teil I:
Netzwerk "Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte des Landes NRW"
Vielfältige Kompetenzen im Prozess einer Interkulturellen Schulentwicklung.

Teil II:
Mediatorinnen und Mediatoren am Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium (Duisburg)
Konstruktive Konfliktbewältigung in einer heterogenen Schule – Schülerinnen und Schüler des Duisburger Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums demonstrieren den Umgang mit einer Konfliktsituation aus dem Schulalltag.

Moderatoren

  • Atika Müller-Erogul, Netzwerk "Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte des Landes NRW"

Landeskoordinatorin des Netzwerkes "Lehrer mit Zuwanderungsgeschichte des Landes NRW", Lehrerin am Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium (Duisburg)

  • Frau Daniela Nusch, Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium Duisburg

Lehrerin am Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium (Duisburg), Mediatorin und Multiplikatorin des Mediatonsprogramms am Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium Duisburg

  • 2 Schüler/-innen des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums Duisburg

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